Das Leben in Marokko,  Meine Erfahrungsgeschichten

Auswandern nach Marokko- Wirklich so easy?!

Irgendwie kommt es mir so vor, als würde es immer mehr Menschen geben, die unbedingt auswandern wollen. Weg aus dem alten Trott, aus dem endlosen Hamsterkäfig und raus was erleben, ihre Lebenszeit genießen… Öfters bekomme ich auch schon mit, dass so Mancher hier war und sich jetzt in den Kopf gesetzt hat, Auswandern nach Marokko wäre eine tolle Sache… Da hat er nicht unrecht, denn ein Leben unter Palmen ist nicht übel!

Bei mir war es ja auch so, aber ich hatte noch nie wirklich dieses Gefühl in Deutschland Zuhause zu sein. Schon damals im Urlaub mit unseren Eltern wäre ich am liebsten immer davon gerannt, weil ich nicht zurück wollte. Zurück aufs Land, in das Dorf wo ich sowieso für jeden so anders war, zurück in die Schule… Deshalb verließ ich Deutschland auch schon mit 18 zum ersten Mal. Auch wenn Auswandern nach Marokko damals noch nicht auf dem Plan stand, bin ich jetzt doch schon 8 Jahre hier, da es eigentlich doch ganz schön hier ist!

Genau eigentlich. Denn Nein, man kann nicht einfach so auswandern, speziell nach Marokko auswandern, wenn man nicht genügend Taler in der Tasche hat um als größter Schmarotzer, der auf Almosen von anderen in seiner “neuen Herkunft” angewiesen ist, zu enden. Denn ob ihr es glaubt oder nicht, die gibt es nur zu Genüge!

Hier sitzen sie oft in Essaouira, spielen ein paar schiefe Töne auf ihrer Gitarre und erwarten ein paar Dirhams die sich in ihrem Hütchen ansammeln, um für den nächsten Abend eine Bleibe zahlen zu können. Oder sie quartierten sich umsonst bei armen Marokkanern ein, was ich noch viel schlimmer finde.

Vor kurzem hat doch sogar Thailand, sogenannte “Backpackers” rausgeschmissen, die meinten am Flughafen ihr “Kleingeld” fürs um die Welt reisen erbetteln zu müssen. (Den Artikel kannst du dir hier durchlesen). Also echt mehr als peinlich! Ich persönlich würde auch nicht auf die Idee kommen, bei Menschen zu arbeiten um Kost und Logie zu bekommen. Bei jungen Menschen die gerade ihr Abi oder Studium beendet haben und via Workaway oder WorkandTravel mal ein Jahr um die Welt reisen möchten, kann man ja wirklich noch Verständnis haben. Aber nicht bei einem ausgereiften, erwachsenen Mann! Wieso wandert man aus, wenn man es eigentlich nicht auf die Reihe bekommt?! Wo beibt der Anstand bei so vielen?

Und noch etwas, wann wandert oder steigt man eigentlich aus?! Auch hier liegen etliche falsch! Aussteigen bedeutet für mich, dem System den Rücken zu kehren, aber ganz ohne irgendwelche Verpflichtungen oder Absicherungen dort zu lassen. Denn sonst ist es ja kein “Aussteigen”. Auswandern kann ich trotzdem noch mit Krankenversicherung und Co.

Im Gegensatz dazu, war ich natürlich in allem viel vorbereiteter und wäre niemals auf die Idee gekommen, einfach irgendwo hinzugehen und auf der Tasche anderer zu liegen. Aber ja, auch bei mir lief es nicht immer alles so bunt, ich stand auch schon mal ohne alles da und musste widerwillig betröppelt zurück nach good old Germany und ein paar Monate arbeiten, um mir neues Startkapital an die Seite legen zu können. Aber man lernt aus “Fehlern” und Erfahrungen! Was ich damals nicht beachtete, aus lauter Euphorie und dem Drang weg zu müssen, dass gebe ich euch, die ebenfalls auf dem Sprung sind oder kurz davor, gerne mit auf dem Weg!

Ohne Moos nix los!

Ich bin damals mit knapp 2000€ ausgewandert, also mit einer von mir gefühlten halben Million… Oder vielleicht doch etwas zu wenig?! Naja, sagen wir mal gerade soviel, die erste Zeit überbrücken zu können, sich in der City zurechtzufinden und die erste Wohnung samt Kaution zu bezahlen. Zum Glück hatte ich noch einen “Remote-Job” der mich etwas über dem Wasser hielt, aber viele haben den nicht! Deshalb rate ich immer, sein abscheuliches Heimatland mit mindestens 5000€ zu verlassen und nicht weniger. Möchte man sich selbstständig machen und was cooles aufziehen, dann mindestens 50.000€. Denn nur weil man in ein Land auswandert, indem die Lebenskosten so günstig sind, heißt das für dich nicht, das auch du so leben kannst. Denn viele von uns haben am Ende trotzdem Schwierigkeiten ihren Standard aufzugeben und möchten trotzdem noch schön, gemütlich und sauber leben- Deutsch sauber meine ich.

Außerdem sollte man bedenken, dass ein Europäer der nach Marokko auswandert, als Art “Gelddruckmaschine” angesehen wird, speziell wenn er neu in der Stadt ist! Was soviel bedeutet wie, wir habens ja dicke und kommen mit vollen Taschen daher, aus dem Land wo das Geld vom Himmel fällt… Du wirst auf jeden Fall direkt am Anfang viel Lehrgeld zahlen für alles Mögliche! Der, der dir bei der Wohnungssuche hilft macht es nicht umsonst, der Immobilienmakler möchte auch oft zwischen einer und 3 Monatsmieten Provision egal ob es legal ist oder nicht, Handwerker, Putzfrauen, Parkwächter und Co. Eine super Erfahrung, speziell wenn man sie am Anfang macht, aber die Kohle ist erstmal weg und muss ja auch wieder reinkommen. Aber wie?!

Auf Arbeitssuche oder sich selbstständig machen

Wenn du nicht gerade schon Rente oder sonstige Leistungen aus deinem Heimatland beziehst die dich jeden Monat absichern, brauchst du ja irgendein Einkommen, mit dem du überleben kannst. Hier in Marokko ist es so, dass man keine Arbeitserlaubnis bekommt, da die eigenen Menschen Vorrang haben, was ja verständlich ist! Außer du bist so ein fittes und schlaues Kerlchen das Tourismus oder Management studiert und bereits ein oder mehrere Top Hotels gemanaged hat, dann könntest du Glück haben! Dazu muss dein “neuer Chef” aber erstmal einen Antrag mit bestimmten “Beweisen” stellen, also deinen Papieren, dass er speziell dich braucht und sowas wie deine exotische Art hier vor Ort unter den Einheimischen nicht finden kann. Ich will dir da nicht den Mut nehmen! Es gibt ein paar Europäer hier die einen Top Job haben, aber entweder arbeiten sie schwarz oder sie sind wirklich gut! Gut im Sinne von, excellent und Master Studium plus sowie einer hervorragenden Arbeitserfahrung. Also mit einem Hauptschulabschluss brauchst du hier mit der Hoffnung auf einen coolen Job nicht auflaufen…

Selbstständig kann sich eigentlich jeder machen und man braucht auch keine offizielle Aufenthaltsgenehmigung hier. Also auch Touristen können hier Häuser kaufen oder mieten und zum Beispiel ein Gasthaus oder sonstige Einrichtung im Tourismus starten. Hauptsache die Kohle kommt ins Land! Aber das kostet auch hier nicht wenig! Erstmal ein Haus oder Riad zu finden, welches nicht allzu sehr renoviert werden muss, kostet auch mindestens im Monat 1200€ oder noch mehr an Miete! Die Registrierung des Gewerbes an die 500€ und man braucht ja auch Angestellte, die fleißig arbeiten und nicht nach ein paar Wochen wieder verschwunden sind.

Die meisten Gasthäuser stehen übrigens zum Verkauf, da eins zur Miete zu finden, ist echt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen! Und ein Gutes, Gepflegtes gibt es auch nicht unter 300.000€ zum Kauf. Hört sich vielleicht für den einen oder anderen nicht allzu viel an, aber solche Riads haben in der Regel immer nur 5-7 Zimmer und keine 50, wo man locker sein Investment wieder drin hat. Auch gibt es allein in Marrakesch mehr als 1500 Riads, die Konkurrenz schläft also nicht… Hier auf jeden Fall genügend Kleingeld dabei haben, um nicht nach 3 Monaten wieder ohne alles in Deutschland zu stranden. Oder noch viel schlimmer, sich das Flugticket von Kumpel oder Familie zurück kaufen zu lassen weil man so gar nichts mehr hat!

Menschen sind nicht aus Stahl gemacht…

In dieser Euphorie des Auswanderns, speziell als junger Hüpfer, denkt man oft nicht an die spießigen Krankenversicherungen die einem im Ernstfall schützen können, oder sagen wir eher, den Hintern retten… Man will ja schließlich irgendwie raus aus allem, weg aus dem organisierten Sumpf! Ich war auch so, hab mir keine Gedanken gemacht da ich ja topfit war! Und wer gesund ist und noch nie wirklich etwas hatte, der kann sich auch nicht vorstellen das es mal anders laufen kann. Die Realität ist leider anders und kein Land ist mit einer Käseglocke imun vor Krankheiten oder Unfällen geschützt. Gute Ärzte in Privatkliniken schauen dich nicht mal an, wenn du kein Geld dabei hast. Hier in unseren “gehobenenen Kliniken” sind sie echt super, studiert und haben es voll drauf, besser als so mancher deutscher Arzt! Aber aus unseren Krankenhäusern hier in Marrakesch kommst du nicht mal raus wenn du nicht zahlst. Da stehen Sicherheitsdienste die alles mitbekommen… Ich hab dieses Jahr ein klägliches Leben hier geführt. Entweder Probleme mit dem Blut, Parasiten oder sonstige Kleinigkeiten die echt ins Geld gingen. Einfach so ohne Ankündigung! Und jetzt stellt euch mal vor, euer Herz wird müde, ihr habt einen Unfall oder sonstwas…

Eine Auslandskrankenversicherung wäre da echt gut, aber auch diese kosten mindestens 250€ wenn man nicht mehr in Deutschland gemeldet ist. Und in Vorkasse gehen muss man sowieso! Soviel zum Thema, Krankenversicherung beim Auswandern nach Marokko!

Der Liebe hinterher…

Ich kenne sie, die zuckersüße Liebe und diese Schmetterlinge im Bauch, die es einem ganz wohlig ums Herz machen. Das Gefühl, das man ewig oder vielleicht sogar noch nie hatte und nur ER kann es einem beschehren, sonst niemand… Hatte ich auch schon, damals mit 15 im Urlaub. Und was hab ich am Ende Daheim geheult, als würde die Welt untergehen! Aber ausgewandert wäre und bin ich noch nie wegen irgendeinem Herren!

Fast wöchentlich bekomme ich hier E-Mails von deutschen Mädels die sich arg verliebten und jetzt nach Marokko auswandern wollen, weil er ja nicht aus dem Land kann. Zwar antworte ich ihnen mit meiner eigenen Meinung und erkläre auch gleich, an was sie denken sollten. Aber wie ihr wisst, kann man “Verliebten” sowieso nicht helfen, da sie “Gefahren” nicht erkennen und denen vollkommen hilfslos ausgesetzt sind! Hier aber mal ein paar Tipps für euch, die in ähnlicher Situation sind:

  • Urlaub, Urlaubsliebe und die Realität sind nicht das Gleiche, auch wenn ihr euch 24 Stunden lang auf Whats App schreibt, via Skype chattet oder Snapchats schickt. Das wahre Leben hier ist anders und für die meisten der Jungs knallhart und mit viel familiärem Druck und Stress verbunden. Geld gibt es wenig und er wird nie soviel dabei haben wie du, was bedeutet, du wirst die sein, die fast immer alles bezahlen muss und auch seiner Familie hilft, weil es so gewünscht ist. Einigen die ich kenne, ging das nach dem Auswandern nach Marokko, wirklich auf den Nerv und sie merkten erst dann, wie die Lage wirklich aussah. Da stark zu bleiben ist nicht immer leicht und kann dich deine Beziehung kosten sobald du dich dagegen stellst. Denn hier geht meistens nichts über die Familie, schon gar nicht über Mama…

  • Frag dich ernsthaft, warum er mit dir zusammen sein will. Lieb und nett ist jeder am Anfang, auch bei uns. Aber was ist, wenn du mal finanzielle Probleme hast, wenn dein Geld für euch beide nicht ausreicht, wenn du nicht in Deutschland sondern hier leben willst oder vielleicht nicht so schnell heiraten möchtest, was ist dann? Wie reagiert er? Teste ihn vorher, bevor du gleich deine Sachen packst , um sicher zu gehen das ihm wirklich was an dir liegt. Aber klar, eine Garantie hast du nie und nirgendwo, aber etwas die Lage”abchecken” ist nicht verkehrt!

  • In Marokko ist es vom islamischen Gesetz her nicht erlaubt, mit deinem Freund einfach so zusammenzuleben wie bei uns oder gar noch “unehelich” Kinder zu bekommen. Nichtmal ein Zimmer im Riad, Hotel oder über Airbnb könnt ihr einfach so anmieten ohne die nette Heiratsurkunde vorzeigen zu müssen. Viele tun es trotzdem, aber sobald es jemand der Polizei zwitschert weil ihm irgendwie was an dir oder gar eurer Beziehung nicht passt, dann kommt dein Schatzl ins Gefängnis und du eventuell auch oder wirst gleich abgeschoben ohne die Option jemals wieder zurück kehren zu können. Deshalb wirst du ganz schnell heiraten müssen, um dieses “Problem” zu umgehen. Möchtest du das so schnell? Ist eure Beziehung wirklich so brilliant das sie es wert ist, gleich den Trauschein mit all den Millionen Papieren und etlichen damit verbundenen Kosten zu beantragen? Denn auch die sind nicht ohne! Wir persönlich haben dieses Jahr für unsere Hochzeit bestimmt 3.000€ ausgegeben, also nur für die Papiere, Übersetzungen, Beglaubigungen usw.

Speziell Bezness ist auch in Marokko ein heikles Thema und passiert leider seit Jahrzehnten immer noch ganz vielen, egal ob Mann oder Frau. Wenn es dich interessiert, kannst du dir hierzu auch mal meinen Blog Post zu durchlesen!

Das Visum

In Marokko ist es so, dass jeder Tourist bis zu 90 Tage im Land bleiben kann. Danach musst du mindestens eine Nacht raus oder eine “Aufenthaltsgenehmigung” beantragen. Ein paar Mal rein und raus mit dem Touristenvisum kannst du schon, es steht auch nichts dagegen geschrieben. Aber man wird dich schon fragen was du hier so machst und dir auferlegen, deine Residenz zu beantragen. Diese bekommst du aber nicht einfach so. Nach meinem letzten Stand musst du nach Marokko auswandern, hier entweder ein registriertes Gewerbe haben, einen Arbeitsvertrag oder mindestens 700€ monatlich auf dein Bankkonto kommen lassen. Dazu möchte man einen Mietvertrag hier, dein deutsches und marokkanisches Führungszeugnis, Geburtsurkunde usw. Die Beantragung kann bis zu einem Jahr dauern, indem du aber nicht ausreisen brauchst. Oder sagen wir kannst, solltest.

Auswandern nach Marokko und das Leben im Großen und Ganzen hier ist toll, wild und so ganz anders als wie bei uns in Deutschland! Und wenn du abgesichert bist, kannst du hier toll leben! Am besten etwas distanzierter von den Einheimischen wie der Familie deines Schatzes, mit einem guten Einkommen und du lebst den Traum unter Palmen!

Und wenn du mehr über mein “Auswandern-nach-Marokko-Leben! samt verrückter Erfahrungen lesen möchtest, dann schau einfach mal hier in meinen anderen Blog Posts!

6 Comments

  • Katarzyna Oberdorf

    Wie immer ein toller Beitrag!

    Ja, Leben unter Palmen ist was tolles, doch viele unterschätzen, was damit verbunden ist. Denn auch an der Traumdestination gibt es den täglichen Kampf, auch hier gibt es das sogenannte Hamsterrad und auch an den schönsten Orten muss man zum Teil hart arbeiten, um sich etwas aufzubauen. Ich glaube, dass reiner Idealismus da nicht ausreicht, letztendlich holt einen doch überall der Alltag ein. Deswegen wäre Auswandern jetzt nichts für mich. Ich finde ferne Länder ungeheuer spannend, und doch bin ich jedesmal froh, wieder in Deutschland zu sein und weiß all das, was wir hier so haben, umso mehr zu schätzen. Hut ab vor jedem, der diesen Schritt erfolgreich gewagt hat!

    Lg Kasia

    • Fobo2019

      Da geb ich dir recht! Es ist nicht einfach und auch Palmen, Strand und Sonne werden irgendwann normal und alltäglich. Auch hier hat man Bürogänge, Rechnungen zu zahlen, muss oft andere “schmieren“ um das zu bekommen was man will usw. Auch sind hier die Lebenshaltungskosten enorm! Wenn man nicht jeden Tag Gemüse, Obst und Brot essen möchte sondern vielleicht mal einen Sahnejogurt, Fleischgerichte usw., dann zahlt man hier in den lokalen Supermärkten wie Acima, Marjane und Carrefour zum Teil das Doppelte! Wir beide geben Zuhause täglich mehr als 10€ nur fürs Essen aus! Wohnen aber auch in Marrakesch, wären wir auf dem Land würde es ganz bestimmt günstiger ausfallen aber auch simpler!

  • Daniela

    Ich bin das erste Mal 1997 ausgewandert – mit zwei Kleinkindern nach Brasilien (ihr Vater war Brasilianer, aber wir waren schon getrennt). Ging natürlich schief. Nach zwei Jahren bin ich völlig pleite nach Deutschland zurück. Habe dann ganz brav gewartet, bis meine Kinder erwachsen waren, aber nach Lateinamerika wollte ich immer wieder zurück. Ab 2012 habe ich angefangen, Geld online zu verdienen und zwei Jahre später als digitale Nomadin losgezogen. 2017 bin ich wegen einem Argentinier in Peru gelandet. Der bezeichnet momentan eine Holländerin als seine offizielle Freundin und ich habe nach über zwei Jahren keinen Bock mehr, zumal Peru auch nicht wirklich mein Fall ist. Somit gehe ich im Dezember nach Mexiko. Nach Deutschland zurück ist keine Option. Auch wenn ich mit Latinos nie Glück hatte, bin ich nach wie vor ein Lateinamerika-Fan. Dir alles Gute in Marokko :-).

    • Fobo2019

      Hehe, ja das mit der Liebe zu Männern in a deren Ländern ist auch nicht immer einfach, speziell in den südlicheren! Und du sagst es, soooo viele dachten es wäre so einfach aber ohne großes Startkapital und viel Schmiergeld, läuft da nicht viel! Und selbst dann sind so einige bankrott wieder zurück nach Deutschland gegangen… Man muss sich durchbeißen können, Geduld haben und seinen deutschen Standard auf jeden Fall etwas zurückschrauben können, sonst geht es nicht. Palmen sind wunderschön und auch das meiste Jahr Sonne zu haben, einfach das Beste! Aber all das nur mit Stress und ohne Moos, kann ganz schnell zum Albtraum werden…

      Und jaahh, ich bin auch schon mal gestrandet, weil ich hier in Marokko den falschen “Geschäftspartnern“ vertraute. Ich war die, die rackerte wie ein Pferd und von denen wurde nur die Hand aufgehalten. Aber aus Fehlern lernt man, hoffentlich!

      Peru hört sich toll an, aber ich denke auch dort ist es nicht einfach! Hab weiterhin eine schöne Zeit und viel Erfolg mit dem Plan nach Mexiko zu gehen, hört sich super an!

    • Fobo2019

      Es stimmt schon, dass Marokko, speziell Marrakesch, zu einer der größten weltweiten Städte des Sextourismus zählt… Casablanca ist da neben seinem Import und Export auch ganz hoch im Rennen. Aber nicht jeder kommt deshalb hierher oder wohnt hier. Natürlich sind gerade Hübsche aber ärmere Frauen für einige Männer das gefundene Frischfleisch die für ein paar Geschenke, Aufmerksamkeiten oder mehr so einiges tun, sieht man leider sehr oft hier. Genauso wie in Thailand. Und jaahh, diese Männer sind oft nicht lange hier und außerdem ist es verboten und man bekommt richtig Probleme falls es mal rauskommt. Speziell ohne Trauschein und wenn dein Sicherheitsdienst, der deinen Wohnblock beschützt dich nicht mag, dann hast du ein Problem… Auch kommen etliche aus Saudi Arabien um hier zu feiern, saufen und sich Prostituierte zu schnappen, halt all das was bei ihnen zuhause untersagt ist! Diese Männer tummeln sich in den Großstädten, auf dem Land leben aber wirklich viele die nicht deshalb herkommen und hier auch schon etliche Jahre, oft Jahrzehnte leben.

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